| deutscher Projekttitel | Klima-Resilienz von Gebäuden - Risikobeurteilung und Schutzmaßnahmen |
| englischer Projekttitel | Climate Resilience of Buildings - Risk Analysis and Mitigation |
| Name | Dipl.-Ing. (FH) Bernhard Nimbach |
| Organisation | Nimbach Ingenieur- und Beratungsgesellschaft GmbH |
| Adresse | Schwanthalerstr. 22, 80336 München |
| E-Mail (optional) | nimbach@nimbach.de |
| Telefon (optional) | +49/89 260 67 37 +49/173 930 37 38 |
| Website (falls vorhanden) | |
| Wie sind Sie auf DIN-Connect aufmerksam geworden? | Workshop Klimarisiken beim DIN am 27. 06. 2023 zusammen mit VDI und DKE |
Bitte geben Sie an dieser Stelle Ihre potenziellen Projektpartner*innen an.
Für Gebäude im Bestand und in der Planung gibt es noch keinen Standard für die Risikobeurteilung von durch den Klimawandel bedingten Naturgefahren, die mit immer extremeren Auswirkungen auftreten. Mit Hilfe von Checklisten lassen sich diese Risiken lokalisieren und eingrenzen. Anschließend können Maßnahmen zur Verhinderung oder Mitigation von potentiellen Schadensereignissen getroffen werden.
Ziel könnte ein zukünftiger "Klima-Resilienz-Nachweis" für Gebäude, ähnlich der bereits verbindlichen Wärmeschutz-, Brandschutz- und Standsicherheitsnachweise sein.
Bitte beschreiben Sie an dieser Stelle die Ausgangslage, den Grad der Neuerung und die Einmaligkeit der von Ihnen eingereichten Idee. Beschreiben Sie bitte den Fortschritt Ihrer Idee gegenüber dem Stand von Wissenschaft und Technik.
Welche Situation liegt aktuell wie vor?
Es gibt eine reichhaltige Literatur mit Handlungsanweisungen zur Anpassung an den Klimawandel, die in der Regel nur einzelne Naturgefahren (z.B. Überflutung oder Überhitzung) betrachtet. Systematische Prüfkriterien und Checklisten für alle relevanten Naturgefahren liegen innerhalb der deutschen Normung derzeit noch nicht vor.
Welche Bedarfe und Lösungen (aktueller Stand der Wissenschaft und Technik) liegen bei welchen Marktteilnehmern*innen vor?
Alle Stakeholder, wie Bauherrn, Nutzer, Banken und Versicherungen haben ein Interesse an der Sicherheit ihrer Immobilie. Systematische Lösungsansätze für das gesamte Gebäude mit seinen unterschiedlichen Gewerken von der Gebäudehülle bis zur Sanitärtechnik und IT sind nicht vorhanden.
Weshalb sind diese vorhandenen Lösungen nicht hinreichend genug?
Es existiert kein Standard für Risikobewertungen und Mitigation ("Best Practice").
Was ist der Fortschritt Ihrer Idee gegenüber dem Stand von Wissenschaft und Technik?
Als wesentliches Nachhaltigkeitskriterium würde eine Richtlinie bessere Vergleichbarkeit und Sicherheit bieten.
Welche themenverwandten Standards, technische Regeln, Normenausschüsse, Gremien, Foren und Konsortien sind Ihnen bekannt bzw. existieren bereits?
VDI 6004 Bl. 1 Schutz der technischen Gebäudeausrüstung - Hochwasser; Richtlinienreihe 3787 Umweltmeterologie und Stadtentwicklung im Klimawandel; DIN 35220 Anpassung von Normen an den Klimawandel; DIN 1986-100 Gebäudeentwässerung; DIN SPEC 91390 Integriertes Risikomanagement im Bevölkerungsschutz; DIN SPEC 35810 Stakeholderbeteiligung; DIN EN ISO 14091; VdS 2389 Schutz vor Sturm; VdS 3521 Schutz vor Überschwemmungen;
Beschreibung der Vorarbeiten: Welche Vorarbeiten sind vor einer möglichen Standardisierung Ihrer Idee noch zu leisten und mit welchem zeitlichen Faktor rechnen Sie hierbei?
Die vorhandene Literatur sowie Erfahrungen aus den vergangenen Schadens- und Großschadensereignissen sind auf Relevanz zu prüfen. Ferner sollen Anregungen aus anderen Ländern in die Checklisten und Empfehlungen einfließen.
Welchen Zusammenhang gibt es zwischen Ihrer Idee und dem DIN-Connect Themenschwerpunkt?
Es gibt ein Vielzahl von Schnittstellen zu "Smart City": Z.B. Alarmierung und Kommunikation bei Großschadensereignissen, Vorwarnung an Facility Management und Security für Präventivmaßnahmen, durch Wettervorhersage beeinflusste Gebäudetechnik (Heizung, Kühlung, Sonnenschutz), Datensicherheit der Bestandsdokumentation bei Großschadensereignissen etc.
Bitte beschreiben Sie an dieser Stelle den Nutzen der von Ihnen eingereichten Idee. Beschreiben Sie hier bitte das Projekt anhand der angegebenen Kriterien.
Welches Ziel verfolgen Sie mit Ihrer Idee?
Welchen Nutzen generiert Ihre Innovation für welche Zielgruppen?
Wer profitiert von Ihrer Idee und dem daraus entwickeltem Standard?
Wie werden die Ergebnisse nach Projektabschluss verwertet?
Idealerweise als DIN-SPEC-Norm mit einer Fortschreibung als "Best Practice"
Skizzieren Sie bitte die europäische/internationale Bedeutung
Im Gegensatz zu den ISO Normen der Reihe 14000 handelt es sich hier um keine Management-Norm, sondern um die Ausgestaltung der individuellen Maßnahmen.
Skizzieren Sie bitte die Markt- und gesellschaftliche Relevanz
Diese vorgeschlagene Norm hätte Relevanz für alle Gebäude im Bestand und in der Planung, da durch den Klimawandel bedingte Naturgefahren überall auftreten können.
Als Ingenieurbüro für technische Gebäudeausrüstung bringen wir aus unserer langjährigen Planungtätigkeit Erfahrungen aus der Gebäudetechnik mit. Zu unseren Checklisten haben auch andere Baubeteiligte, wie Architekten, Gutachter, Facility Manager, Elektroingenieure und Geologen beigetragen. Ferner haben wir u.a. in Entwicklungsländern (z.B. Tadschikistan, Usbekistan, Pakistan) mit Gesundheitsbauten und den dort schon seit längerer Zeit vorhandenen Extremwetterereignissen zu tun. Gerade in diesen Ländern zeigen sich oft einfache und resiliente Lösungen.
Bitte geben Sie an dieser Stelle an, welchen Bezug die von Ihnen eingereichte Idee zur Standardisierung besitzt. Bitte formulieren Sie den Anwendungsbereich Ihres geplanten Standards.
Hinweis zum geplanten Anwendungsbereich: Der Anwendungsbereich muss kurz und prägnant abgefasst werden. Er legt das Thema des Standards und die behandelten Sachverhalte fest, wobei die Grenzen der Anwendbarkeit des Standards oder seiner einzelnen Teile aufgezeigt werden.
Beispiel: Der geplante Standard definiert Anforderungen an [Merkmale/Eigenschaften/Kriterien] von [Produkten/Dienstleistungen/Verfahren/Systemen] für [Zielgruppen].
Bitte nennen Sie auch, wenn bereits möglich, um welche Anforderungen es sich hierbei handelt.
Die eingereichte Idee fügt sich ein u.a. in die Normenreihen Smart City, Stadtentwicklung im Klimawandel sowie Schutz der Technischen Gebäudeausrüstung (VDI). Ferner ist sie ein Bindeglied zwischen den Managementnormen der Reihe ISO 14000 und der praktischen Anwendung.
Der geplante Standard definiert Anforderungen an Statik, Brandschutz, mechanische Festigkeit, Sturmfestigkeit. Ferner werden Vulnerabilitäten im Notfallmanagement aufgezeigt.
Die Grenzen der Idee liegen bei extremen Naturereignissen, wie Bergsturz, Tornado, Zyklon, Tsunami, Erdbeben (hierfür gibt es gesonderte Normen) und Vulkanausbruch.
HINWEIS: Die nachfolgenden Inhalte sind nur für Sie im Modus "Bearbeiten" sichtbar und können von anderen Nutzer*innen nicht eingesehen werden.ProjektplanBeschreiben Sie bitte Ihre Arbeitspakete und visualisieren Sie im Balkendiagramm den zeitlichen Ablauf der Arbeiten in der Projektlaufzeit (01.03.2024- 28.02.2025) Beschreibung des Projektes Bitte beschreiben Sie an dieser Stelle die Schritte zur Umsetzung Ihrer Projektidee und die zugehörigen Arbeitspakete (AP). Sie können die Arbeitspakete nach Belieben benennen und weitere Arbeitspakete hinzufügen. AP1: AP2: AP XYZ: AP Standardisierung: Initiieren und Erarbeiten des Standardisierungsdokuments |