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AKTIONEN aus Vorbesprechung mit Herrn Ebelt, Herrn Prof. Seifert & Frau Mayer am 22.01.2026:
Aktionen aus 2. Sitzung am 03.02.2026:
Beschreiben Sie bitte kurz Ihren Vorschlag
Arbeitstitel:
„Wiederverwendung von Produkten & Teilen - Methode zur Datenerhebung, -verwaltung & Quantifizierung der Minderung von Umweltauswirkungen (durch Abfallvermeidung)“
Einleitung
Das deutsche Kreislaufwirtschaftsgesetz setzt die Abfallhierarchie aus der europäischen Abfallrahmenrichtlinie national um. In § 6 des KrWG bildet die Abfallvermeidung die erste Stufe der fünfstufigen Abfallhierarchie, gefolgt von der Vorbereitung zur Wiederverwendung, dem Recycling, der sonstigen Verwertung und der Beseitigung. Auf Grundlage des Artikel 29 der europäischen Abfallrahmenrichtlinie sowie § 33 des KrWG wurde auch in Deutschland ein Abfallvermeidungsprogramm erstellt, welches im Jahr 2019 erstmals überprüft und die Fortschreibung des Abfallvermeidungsprogrammes im Januar 2021 veröffentlicht wurde. Die Fortschreibung des Abfallvermeidungsprogrammes fokussierte sich auf konkrete Abfallströme wie beispielsweise Einwegprodukte, Verpackungen, Lebensmittel, Elektrogeräte und Bekleidung sowie auf Vermeidungsansätze und -konzepte für die öffentliche Beschaffung, der Reparatur/Wiederverwendung und der Förderung von Produkt-Dienstleistungs-Systemen.
Die Kreislaufwirtschaft ist das erklärte Ziel aller beteiligten Akteure. Dabei macht es einen Unterschied, was im Kreis geführt wird: Produkte oder Materialien der Produkte, die zu Ressourcen geworden sind (Sekundärrohstoffe). Letztendlich sind es immer Produkte oder Produktteile, Sekundärrohstoffe Materialien, die wiederverwendet werden, wenn es nicht mehr anders geht, entsorgt werden müssen. Bevor jedoch diese Maßnahmen greifen dürfen letzte Stufe eintritt, muss die Vermeidung, die Wiederverwendung bzw. Vorbereitung zur Wiederverwendung für die Kreislaufwirtschaft die volle Wirkung entfalten. Um den Prozess zur Vorbereitung zur Wiederverwendung und damit zur Stärkung der Kreislaufwirtschaft zu unterstützen, ist es notwendig, Methoden und Verfahren zu entwickeln, die darstellen und zeigen, an welchen Stellen des Kreislaufwirtschaftsprozesseses sich lohnt, Maßnahmen anzusetzen.
Mit dem vorliegenden Leitfaden sollen Hinweise gegeben werden, mit welchen Methoden Daten erhoben bzw. verwendet und wie diese Informationen in einem geeigneten Datenmanagement verwaltet werden, wie um sie automatisiert ausgewertent und dargestellten werden zu können, damit und welche Ergebnisse gefunden werden, die zu welchen begründeten Maßnahmen führen sollen. In den Blickpunkten liegen
Die vornehmliche Sicht ist auf den Punkt Umweltauswirkungen und die Vermeidung von Belastungen für Umwelt und Mensch gerichtet. Welche Maßnahmen können bei Produktion, Verwendung, Wiederverwendung und Entsorgung dazu beitragen, schonender, optimierter bzw. umsichtiger die Ressourcen einzusetzen, damit alle einen Gewinn aus einer Neuproduktion oder der Aufarbeitung und Wiederverwendung ziehen können. Das Hauptgewicht dieses Leitfadens liegt auf dem Datenmanagement, das dazu befähigt, belastbare Aussagen über die der Wiederverwendung von Produkten, Teile von Produkten bzw. zu Abfall gewordene Produkte und deren Teile oder Bestandteile, die es wieder in den Status ‚Produkt‘ geschafft möchten haben, zu treffen.
Scope / Geltungsbereich
In diesem Leitfaden werden Methoden zur Datenerhebung und Verfahren zur Datenauswertung dargestellt, die allen handelnden Akteuren in einer Kreislaufwirtschaft erlauben zu erkennen, wo welche Handlungen notwendig sind – um die Datenerhebung und -verwaltung zu den Potentialen der Wiederverwendung und Vorbereitung zur Wiederverwendung zu verbessern und deren Umweltauswirkungen zu quantifizieren. Die Verantwortlichen bei Hersteller und Handel erhalten ein Hilfsmittel, um Proaktiv zur Planung der Wiederverwendung und Vorbereitung zur Wiederverwendung in ihren Geschäftsmodellen tätig werden zu können. Die Entsorgungswirtschaft wird durch die Methoden ein Planungsinstrument für das effiziente Zerlegen und Rückgewinnen von Teilen und Ressourcen erhalten.
Warum wird diese Norm gebraucht?
Herr Ebelt
Wer wird diese Norm voraussichtlich anwenden (z. B. Anwendungsbereich)?
Herr Ebelt
Welche öffentlichen Interessen sind von der Norm voraussichtlich betroffen (z. B. Sicherheit, Verbraucherschutz, Interoperabilität, Nachhaltigkeit)?
Herr Schütze
Konkrete Vorschläge (z. B. Verbände) alle
BMUKN, BMWE, Ministerium für Digitalisierung, beim BAM anfragen,
Seite der nationalen Kreislaufwirtschaftsstrategie anschauen
Kreislaufstrategien NRW, Berlin, Bayern
ZVEI, Vorwerk (Herr Giegerich fragen, ob er jemand empfehlen kann), Braun, Clatronik (Herr Prof. Seifert), Dyson
Kennen Sie Personen, Unternehmen oder Organisationen, die bereits Unterstützung für die Norm zugesagt haben?
Stefan Ebelt | ReUse e. V. |
Fried Schütze | DIN-Verbraucherrat |
Christian Dworak | BSH Hausgeräte |
Henning Graman | DIN-Normenstelle Schiffs- und Meerestechnik (NSMT) |
Alisha Marquardt | Incycle Wert.Stoff.Management |
Thomas Müller-Kirschbaum | Circular Valley Stiftung |
Oliver Sodtke | Bundesverband Tischler, Schreiner |
Tobias A. Zorn |
Kennen Sie Normen, andere bestehende Regelwerke (z. B. Unternehmensrichtlinien, technische Regelwerke), relevante wissenschaftliche Publikationen oder Patente, die auf diesem Gebiet bereits Informationen enthalten?