Liebe Expert*innen,
willkommen im FAQ zu NRM H2plus. Hier finden Sie Antworten auf die am häufigsten gestellten Fragen, die Ihnen den Einstieg in das Projekt erleichtern und einen Überblick über Mitwirkungsmöglichkeiten und Abläufe geben sollen.


Allgemeine Fragen zum Projekt

Das Projekt NRM H2plus ist eine Initiative zur Entwicklung eines strategischen Fahrplans für die Normung und technische Regelsetzung von Wasserstoffderivaten und -technologien. Es fokussiert sich auf die Normung und technische Regelsetzung von Wasserstoffderivaten wie Ammoniak, Methanol und LOHC sowie kryogenen Wasserstoff.

Das Projekt NRM H2plus wird gemeinschaftlich von den national maßgeblichen Organisationen der Normung und technischen Regelsetzung getragen:

  • Deutsches Institut für Normung (DIN) 

  • Deutscher Verein des Gas- und Wasserfaches (DVGW)

  • Deutsche Kommission Elektrotechnik Elektronik Informationstechnik (DKE)

  • Verein Deutscher Ingenieure (VDI)

  • VDMA e.V. - Europas größter Verband des Maschinen- und Anlagenbaus

Das Projekt NRM H2plus verfolgt das Ziel, einen strategischen Fahrplan für die Normung und technische Regelsetzung im Bereich Wasserstoffderivate und -technologien zu entwickeln und bestehende Lücken systematisch zu schließen.

Damit leistet das Projekt einen wesentlichen Beitrag zur Umsetzung der Nationalen Wasserstoffstrategie, zur Beschleunigung des Markthochlaufs sowie zur Stärkung Deutschlands in der europäischen und internationalen Normungsarbeit.

Das Projekt erarbeitet unter anderem:

  • Eine öffentlich zugängliche Normungsroadmap Wasserstoffderivate und -technologien (zwei Veröffentlichungen)

  • Eine kostenfrei zugängliche Datenbank zum Status quo des technischen Regelwerks

  • Priorisierte Handlungsempfehlungen für Normungs- und Standardisierungsprojekte

  • Handlungsempfehlungen für pränormative Forschung

  • Initiierung und Begleitung konkreter Normungs- und Forschungsprojekte

Das Projekt NRM H2plus baut auf den Ergebnissen von NRM H2 auf, erweitert den inhaltlichen Fokus jedoch deutlich.

Während die NRM H2 primär gasförmigen Wasserstoff betrachtete, adressiert die NRM H2plus insbesondere Wasserstoffderivate (z. B. Ammoniak, Methanol, LOHC), kryogenen Wasserstoff (LH₂) sowie Import-, Speicher- und Terminalinfrastrukturen.

Zudem integriert die NRM H2plus erstmals systematisch die Identifikation, Initiierung und Förderung pränormativer Forschung, um fehlende technische Grundlagen für Normung und Regelsetzung gezielt zu schließen.

Die inhaltliche Arbeit erfolgt in mehreren Ebenen:

  • Arbeitsgruppen (AGs) und Querschnitts-AGs: Identifikation von Beständen, Bedarfen und Formulierung von Handlungsempfehlungen

  • Themenkreise (TKs): bündeln und koordinieren die Ergebnisse der Arbeitsgruppen themenbezogen und stellen ein konsistentes Gesamtbild der technischen Regelsetzung sicher.

  • Forschungskreise (FKs): Ausarbeitung und Initiierung pränormativer Forschungsvorhaben

  • Steuerungskreis: Strategische Bewertung und Priorisierung

Als Expert*in können Sie sich in Arbeitsgruppen (AGs) und Querschnitts-Arbeitsgruppen (Q-AGs) engagieren. 

  • Analyse des aktuellen technischen Regelwerks und Identifikation von Lücken

  • Formulierung von Bedarfen für Normung, Standardisierung und pränormative Forschung

  • Mitwirkung an der Erstellung der Normungsroadmap Wasserstoffderivate und -technologien

Die Beteiligung am Projekt NRM H2plus eröffnet Expert*innen zahlreiche Chancen:

  • Gestaltung der Zukunft der Wasserstofftechnologien: Direkter Einfluss auf die Entwicklung von Normen, Standards und technischen Regelwerken für Wasserstoffderivate.

  • Früher Einblick in Entwicklungen: Zugang zu aktuellen Analysen, Bedarfen und Handlungsempfehlungen der technischen Regelsetzung.

  • Vernetzung auf allen Ebenen: Zusammenarbeit mit führenden Fachkräften aus z.B. Industrie, Wissenschaft, Politik und Normungsgremien 

  • Praxisnahe Mitwirkung: Möglichkeit, eigene Expertise in konkrete Normungsprojekte und pränormative Forschungsvorhaben einzubringen.

  • Erhöhung der Sichtbarkeit: Beteiligung an der Erarbeitung der Normungsroadmap Wasserstoffderivate und -technologien.

  • Beitrag zur Energiewende: Aktive Mitwirkung am Markthochlauf von Wasserstofftechnologien und an der Dekarbonisierung der Wirtschaft.



Registrierung & Anmeldung

Die Anmeldung zur Mitarbeit bedeutet, dass Sie offiziell für die Mitwirkung am Projekt sich anmelden – inkl. Auswahl der (Q)AGs und Zustimmung zur Nutzungsrechtsabtretung.
Die Registrierung bei DIN.ONE ist der technische Schritt, um ein Benutzerkonto zu erhalten und Zugriff auf die digitale Plattform zu bekommen.

Beide Schritte sind nötig: 

  • Anmeldung = fachliche Teilnahme
  • Registrierung = Zugang zur Plattform

Um die sachgerechte Vervielfältigung und Verbreitung der Ergebnisse der Normungsroadmap Wasserstoffderivat und -technologien zu ermöglichen, ist die Einräumung von Nutzungsrechten an den Ergebnissen der Arbeiten an der Normungsroadmap Wasserstoffderivat und -technologien erforderlich. Damit stellen wir sicher, dass wir die von Ihnen eingebrachten Inhalte öffentlich verfügbar machen dürfen.

  • Bestätigungsmail prüfen:
    Nach der Registrierung auf DIN.ONE erhalten Sie eine Bestätigungsmail. Ihr Benutzername steht dort direkt im Text.

  • Auf DIN.ONE einloggen:

    • In den meisten Fällen ist Ihr Benutzername alles vor dem „@“ Ihrer registrierten E-Mail-Adresse.

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    • Klicken Sie nach dem Login oben rechts auf Ihr Profilbild oder Ihren Namen.

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    • Wenn Sie Ihren Benutzernamen nicht finden oder Zugriff auf Ihr Konto fehlt, schreiben Sie an din.one.h2@din.de.

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  • Kontaktieren Sie in diesem Fall das Projektteam unter din.one.h2@din.de, damit Ihre Anmeldung geprüft werden kann.

Die Freischaltung dauert in der Regel ein paar Tage. Sie erhalten automatisch eine Bestätigungsmail, sobald Ihre Anmeldung erfolgreich geprüft und freigeschaltet wurde. Bitte prüfen Sie auch Ihren Spam-Ordner. Bei längerem Warten wenden Sie sich an din.one.h2@din.de.

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