Projekttitel: Den Projekttitel bitte auch als Seitentitel eintragen. 



deutscher Projekttitelmeta² - KI-Prozesssicherheit durch Metametadaten
englischer Projekttitelmeta² - Reliable AI processes with metametadata



Ideengeber*in:


NameDr. Jan Oevermann
Organisationplusmeta GmbH
AdresseGartenstraße 69
E-Mail (optional)jan@plusmeta.de
Telefon (optional)

+49 721 95977777

Website (falls vorhanden)https://plusmeta.de/


Potenzielle Projektpartner*innen


Bitte geben Sie an dieser Stelle Ihre potenziellen Projektpartner*innen an.

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Ausgangslage


Mit der wachsenden Popularität KI-getriebener Prozesse zur automatisierten Bewertung, Klassifizierung und Gruppierung von Daten, steht die Industrie vor der Herausforderung, diese von Maschinen erzeugten Metadaten zu verwerten und von manuell erzeugten Metadaten zu unterscheiden. Um eine durchgehende Provenienz dieser Informationen zu gewährleisten, sind Metadaten über Metadaten notwendig, die z.B. Herkunft (KI oder Mensch), Kontext (Zeit, Ort, Prozess) oder Konfidenz des Metadatums beschreiben, um eine Bewertung und Nachvollziehbarkeit durch andere Prozesse zu ermöglichen. Eine steigenden Popularität von standardisierten und Industrie-bezogenen Metadatenmodellen (z.B. tekom iiRDS; VDI-Richtlinie 2770) steht abstrakten Regelwerken zur Provenienzbeschreibung von Metadaten gegenüber, die den direkten Bezug zur Anwendung in der Industrie missen lassen (PROV-O: The PROV Ontology).  Aktuell gibt es vereinzelte Systeme, die jeweils eigene Ansätze zur Lösung des Problems einsetzen. durch proprietäre Formate können diese Daten jedoch nicht verlustfrei ausgetauscht werden. Durch eine Standardisierung kann großes Potenzial für die Austauschbarkeit von KI-erzeugten Metadaten freigeschaltet werden und dadurch Industrieprozesse sicher und effizient gestaltet werden.

Nutzen


Bitte beschreiben Sie an dieser Stelle den Nutzen der von Ihnen eingereichten Idee. Welches Ziel verfolgen Sie? Welchen Nutzen generiert Ihre Innovation für welche Zielgruppen? Beschreiben Sie bitte den Innovationsgrad Ihrer Projektidee gegenüber dem Stand der Technik. Beschreiben Sie hier bitte das Projekt anhand der angegebenen Kriterien .

Worin liegt das Optimierungspotential?

Durch ein standardisiertes Modell für Metadaten über Metadaten können die von KI-basierten Prozessen erzeugten Informationen nun auch System- und Organisations-übergreifend ausgetauscht werden, ohne Informationen über deren Herkunft zu verlieren.

Wer profitiert von der Innovation und dem Standard?

Die Industrie in Deutschland, die aus Gründen der Prozesssicherheit darauf angewiesen ist, die Herkunft von Daten nachvollziehen zu können und deshalb Probleme beim Austausch von digitalen Informationen mit maschinell generierten Metadaten hatte und in Zukunft haben wird, falls keine Standardisierung erfolgt. 

Wie werden die Ergebnisse nach Projektabschluss verwertet?

Das entstehende Regelwerk wird in der plusmeta-Plattform umgesetzt und bildet somit eine erste Referenzimplementierung des Standards

Skizzieren Sie bitte die europäische/internationale Bedeutung

Standardisierte Metadaten-Modelle ermöglichen automatisch auch den grenzübergreifenden Informationsaustausch, da sprachspezifische Beschreibungen durch neutrale Wertelisten ersetzt werden.

Bestehen Einreichungsmöglichkeiten bei Europäischen und internationalen Normungsorganisationen (CEN/CENELEC/ISO/IEC)?

Ja. Durch den Einsatz von sprachneutralen Konzepten, ist der Einsatz des Regelwerks nicht auf ein Land begrenzt. Da, die zuerst betroffenen Unternehmen in der Regel global agierende Konzerne sind, ist hier eine internationale Normungsinitiative in Anschluss an den Entwurf des deutschen Regelwerks zu empfehlen.

Skizzieren Sie bitte die Markt- und gesellschaftliche Relevanz

Die Erklärbarkeit und Nachvollziehbarkeit von KI-Prozessen als große Herausforderung der Branche ist in der Mitte der Gesellschaft angekommen (siehe z.B. https://de.wikipedia.org/wiki/Explainable_Artificial_Intelligence).
Speziell die deutsche Industrie muss deshalb sicherstellen, dass unterschieden werden kann ob ein Mensch oder eine Maschine eine bestimmte Information erstellt hat oder warum eine bestimmte Entscheidung getroffen wurde.

Kompetenzen und Ressourcen


Als Softwarefirma, deren Kernkompetenz die Generierung von Metadaten auf Basis von KI-Prozessen ist, sind wir nicht nur Experten auf diesem Gebiet sondern auch direkte Zielgruppe des zu erstellenden Regelwerks. Durch zahlreiche Veröffentlichungen auf internationalen Konferenzen und in relevanten Fachzeitschriften, stehen wir auch in engem Austausch mit der wissenschaftlichen Community. Durch das bisherige Engagement in Gremien zur Standardisierung von Metadatenmodellen, konnten wir neben einem großen Netzwerk auch Know-How zum industrienahen Entwurf von technischen Regeln aufbauen. In produktiven Kundenprojekten haben wir bisher viele Anforderungen an die standardisierte Provenienzbeschreibung sammeln können, an die wir nun anknüpfen können. 


Standardisierungsscope


Der geplante Standard definiert Anforderungen an Format. Provenienz und Modellierung von KI-generierten Metadaten zum System- und Organisations-übergreifenden Austausch von Informationen in der Industrie.



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Optionale Anhänge


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Projektplan

Beschreiben Sie Ihre Arbeitspakete und visualisieren Sie im Balkendiagramm den zeitlichen Ablauf der Arbeiten in der Projektlaufzeit.


Beschreibung des Projektes


Bitte beschreiben Sie an dieser Stelle Ihre Projektidee und die zugehörigen Arbeitspakete (AP).

AP1: Anforderungsanalyse

In diesem Arbeitspaket werden auf Basis von Projekten, Befragungen und Austausch mit anderen Standardisierungsgremien im Metadaten-Bereich über einen Zeitraum von drei Monaten die Anforderungen an ein "Metametadatenmodell" gesammelt, strukturiert und bewertet.

AP2: Entwurf der Technischen Regeln

Nachdem alle Anforderungen an das Regelwerk gesammelt wurden, werden diese in einer Technischen Spezifikation festgehalten, die als Vorlage für eine prototypische Implementierung in entsprechenden Systemen dienen kann.

AP3: Prototypische Implementierung

Auf Basis der in AP2 erarbeiteten Spezifikation wird eine prototypische Implementierung umgesetzt, getestet und die Erfüllung der Anforderungen aus AP1 geprüft. Dazu werden die ursprünglichen Stakeholder wieder mit einbezogen und eine abschließende Evaluierung erstellt.

AP Standardisierung

Initiieren und Erarbeiten des Standardisierungsdokuments auf Basis der Spezifikation aus AP2 und der Evaluierung aus AP3.

Aufwandsschätzung




AP 1AP 2AP 3AP Standardisierung

7.500 €

8.750 €10.000 €6.250 €
750 €0 €0 €
750 €
0 €0 €1.000 €0 €

Förderbetrag


Bitte geben Sie an, in welcher Höhe der von Ihnen gewünschte Förderbetrag liegen soll.

Förderbetragbitte eine zutreffende Option wählen
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