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Eine konsistente, nachvollziehbare Einordnung von KI-Methoden ist Grundvoraussetzung für eine wirksame Normung. Die jüngste Veröffentlichung des MIT zur Methode Information Contrastive Learning (I-Con) bietet hier einen vielversprechenden Zugang:

Kernaussage: Mehr als 20 gängige ML-Verfahren – von Spam-Filtern bis zu Deep Learning-Modellen – lassen sich durch eine einzige mathematische Struktur verbinden.

Das bietet das Modell für die Normung:

  • Transparenz über Wirkweise und Lernmechanismen verschiedener Algorithmen

  • Erweiterbarkeit für neue Verfahren (z. B. Lückenanalogie zum Periodensystem)

  • Transferfähigkeit: Methoden aus einem Bereich können gezielt auf andere übertragen werden

Nutzen für Normungsarbeit im ANP-Kontext:

  • Vergleichbarkeit und Einordnung von KI-Systemen nach Lernstrategie, Datenabhängigkeit und Zweck

  • Unterstützung bei der Klassifikation gemäß AI Act (Art. 6 + Anhang III)

  • Grundlage für konsistente Schulungsinhalte, Auditkriterien und Dokumentationspflichten

🧩 Quelle: Generative AI Newsletter, 23.04.2025 – MIT I-Con Framework, ICLR 2025

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