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Projekttitel: Big Earth Data für KI



deutscher ProjekttitelBig Earth Data für KI
englischer ProjekttitelBig Earth Data for AI



Ideengeber*in:


NamePeter Baumann
Organisationrasdaman GmbH
AdresseHans-Hermann-Sieling-Str. 17
E-Mail (optional)baumann@rasdaman.com
Telefon (optional)

01735837882

Website (falls vorhanden)www.rasdaman.com

Potenzielle Projektpartner*innen


Zur Einreichung der DIN SPEC sollen noch zwei weitere Partner gewonnen werden. Die konkrete Auswahl ergibt sich jedoch erst im Lauf des Projekts. Inoffiziell wird ein internationales Netzwerk konsultiert werden, bestehend aus ISO TC211, OGC und weiteren Experten. Daraus können später Projektpartner gewonnen werden, sowohl national als auch international. Kandidaten sind:

  • Graham Wilkes, ISO TC211 WG6 Convener

  • Douglas O’Brien, ISO TC211 WG6 Convener emeritus

  • Emmanuel Devys, IGN France und DGIWG

  • Vlad Merticariu, Jacobs University, Bremen


Ausgangslage


Nutzen


Worin liegt das Optimierungspotential?

Geodaten sind hochkomplex. Dies liegt einerseits an der großen Vielfalt (etwa 1D Sensordaten, 2D Satellitendaten, 3D Satellitenbild-Zeitreihen, 4D Klimadaten, etc.), andererseits aber auch an der Vielzahl unterschiedlicher "gewachsener" Lösungen, welche sehr verschieden und definitiv nicht interoperabel sind. Sehr oft wird für einen Datendienst gleichzeitig der zu benutzende Client mitgeliefert, und der Client von Dienst A kann nicht an Dienst B ankoppeln. Dies bringt eine hohe Hürde in der Nutzung mit sich, und selbst für Experten gestaltet sich die Auswertung

Wer profitiert von der Innovation und dem Standard?

  • Geodaten-Anbieter profitieren von den klaren Definitionen: meine Daten sind für Nutzer einfacher zugreifbar und verarbeitbar, was Kunden gerne zu mir kommen läßt. Ich kann, aufgrund der Interoperabilität, zu meinen Datenzugängen eine Vielzahl von standardkonformen Clients anbieten. Die Administration ist übersichtlich, und ich kann ausgebildete Fachkräfte finden, welche die zugrundeliegenden Standards bereits kennen.
  • Geodaten-Nutzer profitieren von der Einheitlichkeit der Diensteangebote: gehe ich zum nächsten Anbieter, werden die Daten mit denselben Mechanismen angeboten. Ich kann aus diversen Clients auswählen, von einfacher Navigation über Virtuelle Globen bis hin zu Analytik und KI mit python, R usw. Endlich kann ich mit Machine Learning an den riesigen weltweiten Datenpopol herangehen und bessers Verständnis aus den Daten ziehen.
  • Studenten profitieren von den klaren Konzepten und der universellen Anwendbarkeit des Gelernten: Der Umgang mit Datenwürfeln als "Big Data" ist einfach, logisch und leicht erlernbar. Der Markt benutzt genau die Prinzipien, die ich gelernt habe, ich kann mit einer Vielzahl Werkzeug direkt loslegen.
  • Ausbilder profitieren von den aufbereiteten Konzepten: Ich kann die Standards direkt als Roadmap für meine Vorlesung benutzen und dabei auf viele praktische Beispiele zurückgreifen, da viele Werkzeuge und existierende Dienste den Standard unterstützen. Meine Studenten mache ich damit wettbewerbsfühiger im Arbeitsmarkt.
  • Implementierer profitieren von der klaren Definition: Ich kann den Standard direkt in eine Implementierung umsetzen, er gibt mir kalre Vorgaben. Das Ergebnis ist interoperabel und kann sogar mit den automatisierten OGC Compliance Tests auf Korrektheit im Sinne des Standards überprüft werden. Als KI-Experte kann ich nun endlich Auswertungen auf dem riesigen weltweiten Datenpool entwickeln.

Wie werden die Ergebnisse nach Projektabschluss verwertet?

Die DIN-SPEC wird als deutscher Input bei ISO TC211 WG6 eingereicht, um - möglichst direkt - als 19123-2:2020 übernommen zu werden.

Skizzieren Sie bitte die europäische/internationale Bedeutung

Bestehen Einreichungsmöglichkeiten bei Europäischen und internationalen Normungsorganisationen (CEN/CENELEC/ISO/IEC)?

ja, siehe oben: ISO ist vorgesehen. Weitere Gremien (etwa CEN) wären zu diskutieren.

Skizzieren Sie bitte die Markt- und gesellschaftliche Relevanz

Markt:

Gesellschaft:

Demokratisierung des Datenzugangs: Heute erfordern Datenzugang und auswertung umfangreiche Kenntnisse in Fernerkundung und IT. Das ist für Experten zeitaufwändig und komplex, für Laien ist der Zugang unmöglich (wobei "Laien" durchaus Experten auf anderen Gebieten sind, z.B. in Versicherungen). Mit Werkzeugen auf Basis des antizipierten Standards können Experten und Nicht-Experten gleichermaßen effizient und aus ihrer gewohnten Umgebung heraus auf "Big Earth Data" zugreifen.

Kompetenzen und Ressourcen



Standardisierungsscope



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