Für die Transformation zu einer klimaneutralen und resilienten Wirtschaft spielen Wasserstoff und insbesondere Wasserstoffderivate eine zentrale Rolle, weil sie Energie flexibel zwischen Sektoren bereitstellen, speichern und transportierbar machen.
Das Verbundprojekt NRM H2plus wird vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWE) gefördert und leistet einen Beitrag zur Umsetzung der Nationalen Wasserstoffstrategie. Ziel ist es, den Markthochlauf von Wasserstoff und Wasserstoffderivaten durch eine strukturierte Identifikation von Normungs-, Standardisierungs- und Forschungsbedarfen zu unterstützen.
Normen und Standards bilden gemeinsam mit rechtlichen Rahmenbedingungen das Fundament einer funktionierenden Qualitätsinfrastruktur. Sie schaffen ein einheitliches Verständnis von Terminologie, Schnittstellen, Sicherheits-, System- und Qualitätsanforderungen sowie von Prüf- und Zertifizierungsgrundlagen. Technische Regelsetzung ermöglicht rechtssicheres Handeln und ist eine wesentliche Voraussetzung für belastbare wirtschaftliche Investitionsentscheidungen.
Das im Januar 2026 gestartete Verbundprojekt erarbeitet einen strategischen Fahrplan zur Identifikation von Normungs-, Standardisierungs- und pränormativen Forschungsbedarfen für Wasserstoffderivate und -technologien. Auf Basis einer Analyse des bestehenden technischen Regelwerks werden Lücken systematisch aufgezeigt, priorisiert und in relevante Normungsgremien sowie Forschungsprojekte eingebracht.
Das Verbundprojekt ist eine gemeinsame Initiative von:

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