Projekttitel: Standardisierung eines systematischen Wissensmanagements für KMU



deutscher ProjekttitelStandardisierung eines systematischen Wissensmanagements für KMU
englischer ProjekttitelStandardisation of a systematic knowledge management for SMEs



Ideengeber*in:


NameDr. Maik H. Wagner / Prof. Dr. Christiane Hellmanzik
OrganisationInstitut für Wissensökonomie UG
AdresseAlter Mühlenweg 47-49, 44139 Dortmund
E-Mail (optional)
Telefon (optional)


Website (falls vorhanden)www.ifwi.eu

Potenzielle Projektpartner*innen


  • Univ.- Prof. Dr. Peter Pawlowsky, Chemnitz University of Technology, Faculty of Economics & Business Administration, Institute for Personnel Management and Leadership Studies

  • Dr.-Ing. Ronald Orth, Abteilungsleiter Business Excellence Methoden, Bereich Unternehmensmanagement, Fraunhofer-Institut für Produktionsanlagen und Konstruktionstechnik IPK

  • Dr. Manfred Bornemann, Intangible Assets Consulting GmbH; Vizepräsident Gesellschaft für Wissensmanagement e.V.

  • Dr.-Ing. Kay Alwert, Finanzvorstand Bundesverband Wissensbilanzierung, alwert GmbH & Co. KG

  • Dr. Jessica Matloch, QUBIC Beratergruppe GmbH
  • Ute John, WissensWertSchöpfung Unternehmensberatung
  • Gabriele Vollmar, VOLLMAR Wissen+Kommunikation
  • Gesellschaft für Wissensmanagement e.V.
  • ViCon GmbH, Die Prozessexperten
  • Eigenbetrieb der Landeshauptstadt Hannover (angefragt)

Ausgangslage



Stellen Sie bitte den Bedarf dar: Welche Situation liegt aktuell wie vor?

Die Transformation der Industrie- in eine Wissensgesellschaft wird durch die Digitalisierung nochmals beschleunigt. Der zunehmende globale Wettbewerb, aber auch gesteigerte Kunden - und Stakeholder-Anforderungen üben auf Unternehmen Druck aus, Innovationszyklen zu erhöhen und sich dynamisch an das Marktumfeld anzupassen. Innerhalb der Organisationen sorgen die demographischen Veränderungen in der Belegschaft, neue Kompetenzanforderungen und veränderte Ansprüche an die Arbeitskultur dafür, dass klassische Arbeitsformen umgestellt werden müssen.

Diese externen wie internen Druckfaktoren zwingen Unternehmen dazu, Wissen als wirtschaftliche Kernressource anzuerkennen, insbesondere dann, wenn sie sich durch Qualität und nicht über den Preis am Markt behaupten müssen.

Diese Bedeutung des Faktors Wissen für Unternehmen ist in der Wirtschaft, in der Politik und der Wissenschaft weitgehend unstrittig und würde jüngst in der Studie "Deutsche Wirtschaft muss mehr in ihr Wissenskapital investieren"  des DIW wieder deutlich gemacht (Belitz, 2019).

Weshalb sind diese Lösungen nicht hinreichend genug? 

Leider hinkt das betriebliche Handeln noch der Einsicht über die wirtschaftliche Bedeutung von Wissen hinterher. Diese Lücke zwischen Einsicht und betrieblicher Realität hat mehrere Gründe:

  1. Die intangible Natur von Wissen macht es betriebswirtschaftlich schwer mess- und greifbar und damit schwer managebar.
  2. An den wirtschaftswissenschaftlichen Fakultäten erwerben die zukünftigen Führungskräfte (häufig) unzureichend differenzierte Kenntnisse über das Asset Wissen.
  3. Die Wirkung von Wissen auf die Performance von Personen, Teams und Organisationen ist zwar für die Beteiligten evident. Aber da Wissen häufig noch analog zu tangiblen Faktoren wie Arbeit oder Kapital begriffen wird, sind die demensprechend entwickelten Methoden ineffizient.
  4. Es besteht nach wie vor ein weites Spektrum an Ansichten, was Wissen überhaupt ist: Von nackten Daten über fachliche Erfahrung bis hin zu kognitiven Aktivitätsmustern wird alles mit demselben Begriff bezeichnet. Demensprechend gibt es unterschiedliche Lösungsansätze. Betriebliche Akteure*innen reden je nach Disziplin und Ausbildungshintergrund aneinander vorbei, und Wissensmanagement kann damit nur schwer in bereichsübergreifende Maßnahmen und Aktivitäten umgesetzt werden, die notwendig sind, um das Mehrwertpotential von Wissen zu realisieren.
  5. Wissensmanagement-Lösungen waren in der Vergangenheit oft stark IT getrieben, was dazu führte, dass nur Informationen (als Teilaspekt von Wissen) gemanagt wurden. Durch diese einseitige Ausrichtung fehlte den Lösungen die Durchschlagskraft und das Thema verlor insgesamt bei Entscheidern*innen an Glaubwürdigkeit.
  6. Andere Initiativen haben sich unter dem Titel von Wissensmanagement allein auf Personalentwicklung konzentriert und damit mögliche Multiplikations- und Skalierungseffekte durch IT vernachlässigt. 
  7. Häufig setzen Unternehmen Wissensmanagement-Aktivitäten nicht um, weil keine Zeitressourcen eingeplant sind (z.B. volle Auftragsbücher). Die Einsicht über den wirtschaftlichen Nutzen von Wissensmanagement, kommt häufig erst, wenn Expert*innen das Unternehmen verlassen und ein Wissensverlust droht. Dann wird zu schnellen Lösungen gegriffen, die dann aber meist nur punktuell Anwendung finden und nicht nachhaltig sind.

Welche Lösungen existieren derzeit für welche Marktteilnehmer*innen?

Der Angebotsmarkt für WM-Lösungen ist fragmentiert. Die Anbieter*innen bieten in der Mehrzahl Lösungen an, die IT basiert sind und damit im wesentlichen Daten und Informationen verarbeiten. Auf diesem Handlungsfeld sind die großen Beratungshäuser wie IBM, Accenture oder McKinsey angesiedelt. Die Lösungen reichen dabei vom einfachen Firmen-Wiki, über Ordnungssysteme (Taxonomien) und Collaboration-Plattformen bis hin zu Big Data - bzw. KI-Lösungen.

Daneben gibt es Anbieter, die sich auf den Faktor Mensch spezialisiert haben. Dort reicht das Angebot von der Sicherung von Erfahrungswissen über Teamentwicklung für Wissensarbeiter und der Schulung von Digital Leaders.

Zudem gibt es Instrumente, Wissen von der organisationalen Seite zu betrachten und Wissen als intellektuelles Kapital des Unternehmens sichtbar zu machen. Dabei können Analysen zur Wissenskultur (also eine wertschätzende Unternehmenskultur, die die Weitergabe von Wissen fördert) ein wichtiger Bestandteil sein, um Barrieren zur Wissensteilung zu identifizieren. (Wer, wie?)

Charakteristisch für alle drei Ansätze ist es, dass sie die jeweils anderen Handlungsfelder vernachlässigen. Die Felder Technologie, Mensch und Organisation werden praktisch nie gemeinsam adressiert.

Insgesamt bleibt festzuhalten, dass die Potenziale eines disziplinenübergreifenden Wissensmanagement, das sowohl menschliche, organisatorische als auch technologische Aspekte hinreichend berücksichtigt, in der Praxis noch wenig zu finden ist. Doch erst mit der Kombination und Synchronisation der drei Teilbereiche können die Potenziale des Wertschöpfungsfaktors Wissen voll erschlossen werden. 

Welche Bedarfe liegen bei welchen Marktteilnehmern*innen vor?

Deutsche Unternehmen sind durch die oben beschriebenen Druckfaktoren auf die systematische Nutzung von Wissen angewiesen, um ihre Wettbewerbsfähigkeit zu erhalten. Dabei lassen sich unterschiedliche Herausforderungen und Handlungsfelder identifizieren:

  • Sicherung von Erfahrungswissen
  • Nutzung von Wissen für Innovationen, neuen Produkten und Dienstleistungen
  • Produktiver Umgang mit den Chancen und Herausforderungen der Digitalisierung
  • Wissensbasierte Kollaboration für agileres Arbeiten nutzen
  • Umgang mit der zunehmenden Abhängigkeit der Produktivität von den „Köpfen“ der Wissensarbeiter*innen 


Besonderheiten von KMU bezüglich Wissensmanagement

Es können folgende Anforderungen and Wissensmanagement identifiziert werden, die charakteristisch für KMU sind (vgl. Kohl, 2009):

  • Geringer Aufwand: Einfache und kostengünstige Anwendung der Methode, die Hilfe zur Selbsthilfe gibt
  • Konkrete Handlungsempfehlungen: Durch die Bereitstellung geeigneter Instrumente sollen konkrete Handlungsempfehlungen abzuleiten sein
  • Beteiligungsorientierung: Die Methode soll die Einbeziehung der Beschäftigten in den Veränderungsprozess ermöglichen
  • Problemorientierung: Die Methoden müssen konkrete Probleme lösen, bei denen der Mehrwert schnell deutlich wird
  • Überalterung der Belegschaften bzw. zeitgleiche Verrentung von vielen Wissensträgern*innen
  • Keine Kapazitäten für Nachfolgeplanungen, Übergabephasen und Wissenstransfers
  • Fachkräftemangel
  • Hohe Abhängigkeit vom Erfahrungswissen der Fachkräfte
  • Kein Personal für eigene Funktionsstellen „Wissensmanagement“ 

Eine/n Wissensmanager*in im eigentlichen Sinn leisten sich zumeist nur große Unternehmen. Andererseits birgt genau dieses Abstellen der thematischen „Wissensmanagement-Verantwortung“ auf eine bestimmte Rolle oder einen bestimmten Bereich im Unternehmen die Gefahr eines Nischendaseins.

Für KMU bedeutet das, dass es dem Unternehmen gelingen muss, möglichst viele Mitarbeiter*innen für die Idee des Wissensmanagements zu mobilisieren (Partizipation der Mitarbeiter*innen). Hierzu bietet sich der Einsatz von dialogischen Verfahren an, um die Beschäftigten in die betrieblichen Veränderungsaktivitäten aktiv einzubinden, z.B. in Form von Interviews, Gesprächen und Workshops, Aus den Betroffenen der Veränderung werden Beteiligte und die Erfahrungen der Mitarbeiter*innen gehen in die Lösungen mit ein. 

Was ist der Stand der Technik?

Der Stand der Technik zum Thema Wissensmanagement ist in der ISO 30401: 2018 repräsentiert. In dem Managementsystem-Standard des Typs A wurden die gegenwärtig international führenden Wissensmanagement-Ansätze und -Modelle verarbeitet. Der Stand der Wissenschaft insbesondere im deutschen Kontext wurde in 2019 von Prof. Peter Pawlowsky (Pawlowsky, 2019), einem der führenden Wissenschaftler zum Thema, aufgearbeitet. Mit Blick auf die speziellen Bedarfe von deutschen KMU entwickelt das Fraunhofer Institut IPK seit Jahren sein Referenzmodell für Wissensmanagement ("Prozessorientiertes Wissensmanagement für KMU“) weiter. 

Welche themenverwandten Standards, technische Regeln, Normenausschüsse, Gremien, Foren und Konsortien sind Ihnen bekannt bzw. existieren bereits?  

Verwandte Standards (bestehend)

  • ISO 30401:2018 Knowledge Management Standards - Requirements
  • DIN ISO 30414 Human Capital Reporting
  • Din ISO 9001: 2015 Qualitätsmanagementsysteme – Anforderungen
  • ISO 30400, Human Resource Management – Vocabulary
  • CEN Guideline: Europäischer Leitfaden zur erfolgreichen Praxis im Wissensmanagement (European Guide to Good Practice in Knowledge Management) CEN/ISSS Knowledge Management Workshop Brüssel, Frühjahr 2004
  • DIN SPEC 91281:2012-04. Einführung von prozessorientiertem Wissensmanagement in kleinen und mittleren Unternehmen (zurückgezogen)

Verwandte Standards (in Entwicklung/Überarbeitung)

  • ISO/DIS 10015 Quality management — Guidelines for competence management and people development
  • ISO WD 30422 Learning and Development – Guidance
  • ISO NP 23851 Knowledge Management vocabulary
  • Das BSI (British Standards Institution) und das SA (Standards Australia) planen, eigene nationale Standards aus der ISO 30401 zu entwickeln. 

Ausschüsse/Gremien

  • ISO/TC 260 Human resource management
  • ISO/TC 176 Quality management and quality assurance
  • DIN-Normenausschuss Dienstleistungen (NADL), Arbeitsausschuss Personalmanagement
  • DIN-Normenausschuss Qualitätsmanagement, Statistik und Zertifizierungsgrundlagen (NQSZ), Arbeitsausschuss Qualitätsmanagement.

Foren/Konsortien

  • Fachgruppe ISO 30401 in der Gesellschaft für Wissensmanagement e.V.
  • Arbeitsgruppe Wissensmanagement der Gesellschaft für Wissensmanagement e.V. und der Deutschen Gesellschaft für Qualität e.V.
  • DIN/DKE Normungsroadmap Industrie 4.0

 Handelt es sich um eine Anschubförderung?

Nein.

Nutzen


Projektziel

Das Projekt entwickelt Instrumente und Verfahren für kleine und mittlere Unternehmen, damit diese Herausforderungen der wissensbasierten Wirtschaft wie Innovationsdruck, Digitalisierung und Agilität besser meistern können. Dazu werden Wissensmanagement-Lösungen nach dem Stand der Technik konzipiert, die speziell auf die Bedarfe von KMU zugeschnitten sind. Die Lösungen werden den Unternehmen in Form von Guidelines in eine DIN SPEC PAS zur Verfügung gestellt.


Worin liegt das Optimierungspotential?

KMU werden in die Lage versetzt, neue betriebliche Abläufe und Arbeitsformen niederschwellig einzuführen, um die Potentiale und Chancen der erfolgskritischen Ressource Wissen besser als bisher auszuschöpfen.

Die Innovativität der entwickelten WM-Lösungen und damit der Guidelines der DIN SPEC PAS kann auf zwei Ebenen unterschieden werden.

  1. Die Anforderungen der ISO 30401:2018 stellen für den deutschen Markt eine substantielle Neuheit dar. Im Einzelnen heißt das:
    1. Wissensmanagement wird konsequent holistisch betrieben, um das Potential der komplexen Ressource Wissen optimal auszuschöpfen
    2. Wissensmanagement-Aktivitäten werden bruchlos aus den Geschäftszielen abgeleitet, um Wissen als Erfolgsressource und als strategisches Asset besser in den Fokus der primär betriebswirtschaftlich denkenden Entscheider*innen zu heben.
    3. Wissensmanagement kann in der Struktur eines gut etablierten (ISO-)Managementsystems betrieben werden.
    4. Wissensmanagement wird kompatibel zu anderen (ISO-)Managementsystemen (z.B. Qualität, Risiko, Compliance).
    5. Durch die Neukombination der Anforderungen der ISO 30401 mit bestehenden KMU-erprobten Modellen und den Inputs von KMU-Praktiker*innen werden neuartige WM-Lösungen erzeugt.

Wer profitiert von der Innovation und dem Standard?

Der Nutzen der innovativen WM-Lösungen der DIN SPEC PAS ist erheblich und kann nach unterschiedlichen Aspekten aufgefächert werden.

Nutzen (allgemein):

  • Erschließung der Potentiale ISO 30401 für deutsche KMUs zur besseren Nutzung von Wissen
  • Kompatibilität/Synergieeffekte des Wissensmanagements mit bereits etablierten (ISO-)Managementsystemen (Qualität, Risiko, Compliance etc.).
  • Erfüllung der Anforderungen der ISO 9001: 2015 zum Kapitel „Wissen der Organisation“.

Nutzen (wirtschaftlich):

  • Verbesserte Verarbeitung von Wissen für optimierte bzw. innovative Produkte und Dienstleistungen
  • Weiterentwicklung von betrieblichen Prozessen und Arbeitsabläufen, die eine zeitgemäße und effektive Zusammenarbeit von Wissensarbeiter*innen ermöglichen.
  • Abwehr von Risiken aufgrund von Wissensverlust (Sicherung von Erfahrungswissen)
  • Erhöhung der Mitarbeiterbindung und -zufriedenheit
  • Bessere Anpassungsfähigkeit nach außen an Umweltveränderungen
  • Verbesserte Agilität in den Betriebsabläufen
  • Entwicklung neuer daten- und  wissensbasierter Geschäftsmodelle
  • Einheitliches Wissensmanagement in internationalen Niederlassungen auch für KMU.

Nutzen für Zielgruppen:

  • Unternehmensführung: Bessere wirtschaftliche Verwertbarkeit und strategische Plan- und Steuerbarkeit der Ressource Wissen
  • Mittelmanagement/Projektmanagement: Verbesserung der Performance der Mitarbeiter*innen; Abwehr von Risiken aufgrund von Wissensverlust durch Mitarbeiter-Fluktuation oder Verrentung
  • Organisationsentwicklung: Wissen kann als gemeinsame „Währung“ genutzt werden, um unterschiedliche Aktivitäten wie Informationsverarbeitung, Personalentwicklung oder Prozessgestaltung aufeinander auszurichten.
  • Human Resourcing: Planung und Durchführung von zielgerichteten aus den Geschäftszielen abgeleiteten PE-Maßnahmen, statt der üblichen Weiterbildungsgießkanne
  • IT: Effektivitätssteigerung durch Ausrichtung der IT-Lösungen an den Anforderungen der User und der wirtschaftlichen Bedarfe des Unternehmens
  • Mitarbeiter*innen: Erhöhung der betrieblichen Anerkennung als Wissensarbeiter*innen. Erweiterung der Entscheidungs- und Gestaltungsfreiheiten
  • Tarifpartner*innen: Wissen als gemeinsamer Nenner, um Wirtschaftlichkeit und Mitarbeiter*innen-Empowerment miteinander zu verbinden

Wie werden die Ergebnisse nach Projektabschluss verwertet?

  • Die Guidelines dienen der Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit von KMU.
  • Die DIN SPEC ist ein Instrument, um das Thema Wissen verstärkt im öffentlichen Bewusstsein zu verankern.
  • Die Guidelines können ein Input für Forschung und Wissenschaft darstellen.
  • Die DIN SPEC PAS ist ein unterstützendes Dokument zur Entwicklung von Zertifizierungssystemen für die ISO 30401.
  • Die DIN SPEC PAS bildet eine gute Grundlage für die Entwicklung neuer WM-Instrumente und Beratungsleistungen.
  • Die DIN SPEC PAS stellt für KMUs valide Maßstäbe bereit, um am Markt wirksame WM-Instrumente und Beratungsleistungen einzukaufen.

Skizzieren Sie bitte die europäische/internationale Bedeutung

Das BSI (British Standards Institution) und das SA (Standards Australia) planen, eigene nationale Standards aus der ISO 30401 zu entwickeln. Dies ist ein klares Signal über die europäische und internationale Bedeutung des Themas, die ISO 30401 an nationale und sektorale Kontexte zu adaptieren. Insbesondere kann die DIN SPEC PAS aber als Ausgangspunkt für europäische oder internationale KMU-basierte (also sektorspezifische) WM-Standards mit einer Anschlussfähigkeit an ISO 30401 mit Zertifizierungsfähigkeit dienen. In diesem Markt sollten die deutsche Perspektive (z.B. starke KMU-Prägung) gut vertreten sein. 

Bestehen Einreichungsmöglichkeiten bei Europäischen und internationalen Normungsorganisationen (CEN/CENELEC/ISO/IEC)?

Durch die Kombination wichtiger Anforderungen der ISO 30401:2018 (Stand der Technik) mit bewährten WM-Modellen werden voraussichtlich neue Methoden und Techniken entstehen, die insbesondere mit Blick auf den „Markt“ der KMUs einen eigenen Innovationsschritt für die Nutzung der Ressource Wissen ermöglichen. Durch die DIN SPEC PAS wird daher der Stand der Technik selbst weiterentwickelt. Daraus ergibt sich die Möglichkeit, die Guidelines der DIN SPEC PAS in weitere Normungsprozesse auf europäischer oder internationaler Ebene zu überführen, ohne mit dem Scope der ISO 30401 zu kollidieren. 

Skizzieren Sie bitte die Markt- und gesellschaftliche Relevanz

  • Die DIN SPEC PAS kann als ein unterstützendes Instrument aufgefasst werden, mit dem Unternehmen sich zu wissensbasierten Organisationen in der Wissensgesellschaft weiterentwickeln.
  • Die Menschen in den Unternehmen entwickeln als Wissensarbeiter*innen Kompetenzen wie Entscheidungsfähigkeit, Eigenständigkeit, Kollaborativität, Lernbereitschaft und den kritischen Umgang mit Information.
  • Die DIN SPEC PAS hat eine qualitätssichernde Funktion auf dem Markt der WM-Lösungen.
  • Unternehmen, die nach der DIN SPEC PAS ihr Wissen nutzen, signalisieren Marktteilnehmer*innen, Professionalität im Umgang mit der wirtschaftlichen Ressource Wissen. Beispielsweise kann der Anspruch valide hinterlegt werden, Kundeninformationen in maßgeschneiderte Kundenprodukte und -dienstleistungen überführen zu können. 

Kompetenzen und Ressourcen


Kompetenzprofil IFWI

Das IFWI Institut für Wissensökonomie UG ist ein Startup an der Schnittstelle zwischen Wissenschaft und Wirtschaft. Das Unternehmen bietet Studien und Beratung über die Wirksamkeit von Wissen: von Menschen in Unternehmen auf Märkten.

Nach einer etwa 6-monatigen Vorbereitungsphase ist die UG im September 2019 in der formalen Gründungsphase. Erste Auftraggeberin ist die Wirtschaftsförderung einer deutschen Großstadt. Das Institut erstellt eine Verflechtungsstudie zwischen Wirtschaftsräumen unter besonderer Berücksichtigung von wissensintensiven Berufsgruppen, Innovationsclustern und Digitalisierung (Projektlaufzeit ca. 12 Monate).

Das IFWI wurde von Prof. Dr. Christiane Hellmanzik und Dr. Maik H. Wagner gegründet.

Dr. Maik H. Wagner ist seit über 15 Jahren Berater, Dozent und Autor zu den Themen Wissensmanagement und Bildungsprozesse. Nach Studium und Promotion in München, Wien und Frankfurt arbeitete er mehrere Jahre an einer arbeitgebernahen Forschungseinrichtung mit Schwerpunkt PE-Lösungen für KMU. Seit der Gründung seines Unternehmens MW Wissenskommunikation unterstützt er Organisationen bei der Abwehr von Wissensrisiken, schult Wissensmanager*innen und berät Unternehmen bei der Implementierung von maßgeschneiderten Wissensmanagement-Lösungen. An der Universität Hannover lehrte er im Bereich Wissen und Innovation. Er ist Mitglied der Gesellschaft für Wissensmanagement e.V. und der Deutschen Gesellschaft für Qualität e.V.

Er ist Mitarbeiter im DIN-Normenausschuss Dienstleistungen (NADL), Arbeitsausschuss Personalmanagement und deutscher Experte im ISO/TC 260 Human resource management und war insbesondere in der Working Group zur Erstellung der „ISO 30401:2018 Knowledge Management Standards – Requirements“ aktiv.

Zudem ist er deutscher Experte in den Working Groups für den „ISO WD 30422 Learning and Development – Guidance“ und das „ISO NP 23851 Knowledge Management vocabulary“. Darüber hinaus ist er Co-Convenor in der Joint Working Group (TC 260/TC 176) zum “ISO/DIS 10015 Quality management — Guidelines for competence management and people development”.

 Frau Prof. Dr. Hellmanzik hält den Lehrstuhl für urbane, regionale und internationale Wirtschaftsbeziehungen an der TU Dortmund und arbeitet seit 10 Jahren in verschiedenen europäischen Forschungsprojekten. Ihr Forschungsschwerpunkt liegt auf datengestützten empirischen Studien in den Bereichen knowledge spillover, Peer-Effekte und Wissensdiffusion sowie dem Einfluss von Digitalisierung und Globalisierung auf lokale wirtschaftliche Aktivitäten. Ihre Ergebnisse publiziert sie in internationalen Top-Fachjournalen. Als Mitglied des Vorstands der „Association of Cultural Economics International“ organisiert sie regelmäßig internationale Fachtagungen. Sie ist Expertin im Forschungsfeld Wissensmetropolen der Universitätsallianz Ruhr. In 2019 hat sie als Co-Leiterin eines Konsortiums aus TU Dortmund, Ruhr-Universität Bochum und Universität Duisburg-Essen das DFG-Graduiertenkolleg „Regionale Ungleichheiten“ eingeworben (Volumen 3,4 Mio.). Sie ist wissenschaftliche Beraterin für die Studienstiftung des Deutschen Volkes und des DAADs. 

Kompetenzprofil Prof. Dr. Peter Pawlowsky 

Schulen in Portugal, Hong Kong und Schweden, Studium der Sozial- und Wirtschaftswissenschaften in Schweden (Göteborg), USA (San Diego), und Deutschland (Göttingen). Promotion zum Dr. rer. pol. (Wirtschaftswissenschaften) an der Freien Universität Berlin. Leitende Tätigkeit bei der Bertelsmann Stiftung, Gütersloh im Bereich: Gesellschaftspolitische Fragen und Unternehmensführung. DFG-Habilstipendium: Habilitation in Betriebswirtschaftslehre an der Universität Paderborn. Seit 1994 Lehrstuhlinhaber BWL VI - Personal und Führung an der TU Chemnitz und Direktor der Forschungsstelle Sozialökonomik der Arbeit, (später: Forschungsstelle organisationale Kompetenz und Strategie, FOKUS) an der TU-Chemnitz. 1998 Visiting Professor – JAIST-Japan Advanced Institute for Science and Technology School of Knowledge Science. 2000 Gründungsmitglied und Präsident der Gesellschaft für Wissensmanagement 2002-2004. Ruf an die Zeppelin University Friedrichshafen (2003) und 2004 Freie Universität Berlin (beide abgelehnt). Full-Member und Ambassador (2007-2010) „New Club of Paris“. Ambassador/Advisory Board des Leonardo Corporate Learning Award - Europe.Internationale Forschungsprojekte: Human Ressource Management und Führungsforschung, Personalentwicklung, organisationales Lernen, Wissensmanagement, Hochleistungsmanagement, Krisen- und Patientensicherheitsmanagement. Autor zahlreicher Bücher und Artikel in deutschen und internationalen Fachzeitschriften.

Kompetenzprofil Fraunhofer IPK

Das Fraunhofer-Institut für Produktionsanlagen und Konstruktionstechnik IPK in Berlin erforscht und entwickelt anwendungsorientierte Systemlösungen für die ganze Bandbreite industrieller Aufgaben – von der Produktentwicklung über den Produktionsprozess bis hin zur Gestaltung und dem Management von Unternehmen. Dr.-Ing. Ronald Orth leitet die Abteilung Business Excellence Methoden des Geschäftsfeldes  Unternehmensmanagement am Fraunhofer IPK. Seine Themenschwerpunkte liegen in den Bereichen Wissensmanagement, Wissensbilanzierung, nachhaltige Unternehmensentwicklung und Benchmarking.

Kompetenzprofil IAC GmbH

Die Intangible Assets Consulting IAC GmbH wurde von Dr. Manfred Bornemann 1998 in Österreich gegründet. Die Aktivitäten fokussieren auf Forschungs- und Consultingleistungen im Bereich Wissensmanagement und Intellektuellem Kapital, wobei die Entwicklung von Möglichkeiten zur Bewertung und Visualisierung von Intangible Assets mittels Wissensbilanzen und die anschließende Entwicklung der Organisation durch integriertes Wissensmanagement einen Schwerpunkt bilden. Als Gründungsmitglied des internationalen Konsortiums „Arbeitskreis Wissensbilanz“ war Bornemann maßgeblich mitverantwortlich für die Entwicklung des Leitfadens 1.0 und 2.0, sowie die Toolbox „Wissensbilanz - Made in Germany“ des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie, die 2009 in zweiter Auflage(+100.000 Downloads) erschien. Er ist Autor des Buches „Handbuch Wissensbilanz – Umsetzung und Fallbeispiele“ (2008), das 2018 in zweiter Auflage erscheint und damit ein klares Marktsignal über die Relevanz der konzeptionellen und empirischen Arbeit im Thema Wissensbilanzierung bildet. Zusätzlich ist Manfred Bornemann an deutschsprachigen und internationalen Universitäten seit mehr als 20 Jahren kontinuierlich als Dozent bei zahlreichen Lehrgängen tätig und Autor von bisher 100 wissenschaftlichen Publikationen.

Kompetenzprofil alwert GmbH & Co. KG

 Die alwert GmbH & Co. KG wurde 2003 von Dr.-Ing. Kay Alwert als "Spin off" des Fraunhofer IPK gegründet. Als forschungsintensives Beratungsunternehmen entwickeln wir Managementinstrumente unter Einbeziehung neuester wissenschaftlicher Erkenntnisse und unterstützen Organisationen bei deren Integration in die Praxis. Insbesondere im Bereich Knowledge- & Intellectual Capital Management gehören wir zu den führenden Organisationen. Bis 2006 war Dr. Alwert am Fraunhofer IPK für die Forschungsthemen Wissensstrukturierung und Intellectual Capital Management verantwortlich, in denen er 2005 promovierte. Danach trieb er die Entwicklung und europaweite Implementierung von Intellectual Capital Management in KMU, Konzernen und Forschungseinrichtungen voran, war Rapporteur bei der OECD und Initiator der EU Projekte CADIC und InCaS. Er ist Dozent an der Fraunhofer-Academy, der FH Burgenland, den Universitäten Leipzig und ESCP Europe sowie Gründungsmitglied des AK Wissenbilanz, Bundesverband Wissensbilanz e.V. und des New-Club-of-Paris. Kay Alwert kann auf zahlreiche Publikationen, Key Notes und mehr als 20 Jahre Beratungserfahrung in Unternehmen aller Branchen und Größen verweisen.

Kompetenzprofil QUBIC Beratergruppe GmbH

Die QUBIC Beratergruppe GmbH ist eine Beratungsgesellschaft in Hannover, die 2003 gegründet wurde. Die besondere Kompetenz liegt darin, innovative Themen mittels Projekten zu erarbeiten und für die Kunden passgenau zu transferieren. Seit 2009 ist auch Wissensmanagement ein Thema, dem sich QUBIC verschrieben hat. Unter anderem wurden in mehreren Qualifizierungsreihen Wissensmanger*innen ausgebildet. Mit dem Projekt WissensWerk wurden Wissensmanagement-Potenziale in den beteiligten Unternehmen identifiziert und gemeinsam mit den Unternehmen Instrumente entwickelt. Das derzeitige Projekt „WISKOM: Agilität in Wissen und Kompetenz“ beschäftigt sich vor allem mit passgenauen, agilen Konzepten für Lernen und Wissensmanagement im Unternehmen.

Kompetenzprofil WissensWertSchöpfung Unternehmensberatung

 Mit der WissensWertSchöpfung Ute John Unternehmensberatung (WiWeS) bietet die Diplom-Informatikerin Ute John seit 11 Jahren Beratungsleistungen im Spannungsfeld zwischen Wissensmanagement, Organisation und Qualitätsmanagement. Sie unterstützt u. a. Geschäftsführer/innen von mittelständischen Unternehmen unterschiedlicher Branchen. Ihr geht es nicht um die Vermittlung von abstrakten Ansätzen im Wissensmanagement, sondern um den Dialog und die Interaktion im Zusammenspiel unterschiedlicher Kompetenzen, um zugeschnittene, relevante und gewinnbringende Konzepte mit Ihren Kunden zu entwickeln. Davor hat Ute John langjährige industrielle Erfahrungen in verschiedenen internationalen Fach- und Führungspositionen bei der Daimler AG gesammelt. Der inhaltliche Schwerpunkt ihrer Arbeit entwickelte sich von der Künstlichen Intelligenz über Wissensbasierte Systeme hin zu Wissensmanagement und Wissensbasiertem Engineering. Ute John ist Präsidentin der Gesellschaft für Wissensmanagement e. V. 

Kompetenzprofil VOLLMAR Wissen+Kommunikation

Gabriele Vollmar M.A. ist seit 2005 Inhaberin von VOLLMAR Wissen+Kommunikation in Reutlingen und unterstützt als Beraterin Organisationen im In- und Ausland dabei ihren Umgang mit Wissen zu verbessern. Ihre Schwerpunkte sind die Entwicklung ganzheitlicher Wissensmanagement-Konzepte, wissensintensive Kollaboration, Wissenstransfer, Kompetenzmanagement und Entwicklung einer Lernenden Organisation. Ihre berufliche Laufbahn begann sie als Qualitätsmanagerin in einer mittelständischen internationalen Unternehmensgruppe. Das effektive Zusammenwirken von Qualitäts-, Prozess- und Wissensmanagement ist ihr daher ein besonderes Anliegen. Ihre Kunden sind sowohl privatwirtschaftliche Unternehmungen unterschiedlicher Branchen und Größen als auch Organisationen im öffentlichen Sektor sowie Non-Profit-Organisationen.

Gabriele Vollmar hat mehrere Lehraufträge zu Wissensmanagement, unter anderem an der Dualen Hochschule Baden-Württemberg, der Technischen Universität Kaiserslautern, der Universität Duisburg-Essen und der Donau-Universität Krems. Darüber hinaus ist sie Koordinatorin des einzigen deutschsprachigen MOOC (Massive Open Online Course) zu Wissensmanagement, nominiert für den Open Education Award 2017. Sie ist Mitglied des Fachbeirats der Gesellschaft für Wissensmanagement e.V. sowie des Fachkreises zu Wissensmanagement und Qualitätsmanagement der Deutschen Gesellschaft für Qualität. Außerdem ist sie langjähriges Jury-Mitglied bei der Auszeichnung „Exzellente Wissensorganisation“ und Autorin zahlreicher Fachpublikationen.

Kompetenzprofil der GfWM

Die Gesellschaft für Wissensmanagement ist ein aktives, regional verteiltes und überregional verbundenes Netzwerk von Personen, Institutionen und Unternehmen, die im Bereich Wissensmanagement im deutschen Sprachraum tätig sind. Dabei unterstützt die GfWM den professionellen und verantwortungsbewussten Umgang mit Wissen und vermittelt eine ganzheitliche Sicht auf das Wissensmanagement. In zahlreichen Fachgruppen werden Aspekte des Wissensmanagements bearbeitet und Ergebnisse allgemein zur Verfügung gestellt. Die GfWM-Regionalgruppen bieten mehrmals im Jahr in zahlreichen deutschen Städten, aber auch in Österreich, die Möglichkeit zum interdisziplinären Erfahrungsaustausch. Dort diskutieren Praktikerinnen und Praktiker aus Wirtschaft, Wissenschaft und Verwaltung sowie Interessierte relevante Inhalte des Wissensmanagements. Mit dem GfWM-Newsletter und dem Magazin GfWM THEMEN werden regelmäßig aktuelle Informationen und Fachbeiträge veröffentlicht. Als unabhängige Vertretung für das Thema Wissensmanagement wird die Expertise der GfWM hoch geschätzt und regelmäßig eingeholt.

Die GfWM hat keine fest angestellten Mitarbeiter und daher formal auch keine eigene Kapazität. Dennoch können im Rahmen der Vereinstätigkeit koordinierende Aktivitäten insbesondere im Bereich der Ansprache relevanter Akteure zur Entwicklung neuer Inhalte und zum Anwendungstest als auch bei der Verbreitung von Ergebnissen erbracht werden.

Die GfWM hat eine funktionierende und etablierte Office365 Arbeitsumgebung, die insbesondere digitale Kooperation in allen Bereichen unterstützt. Diese logistische und technische Infrastruktur kann die GfWM dem Projekt zur Verfügung stellen.

Kompetenzprofil ViCon GmbH

Hinter der Prozessmodellierungssoftware viflow stehen die Prozess-Experten von ViCon. Das hannoversche Unternehmen verbindet Software und Consulting für Geschäftsprozess-Management zu einer ganzheitlichen und internationalen Dienstleistung. Über 8.200, hauptsächlich kleine und mittelständische, Unternehmen sind bereits Kunde der ViCon GmbH. Die Produkte und Dienstleistungen werden immer in enger Zusammenarbeit mit den Kunden erarbeitet – dabei kommt ein tiefes Verständnis für den Umgang mit Wissen und die Anforderungen an die Prozessgestaltung auf allen Unternehmensebenen zum Einsatz.

Standardisierungsscope


Die DIN SPEC PAS liefert Leitlinien ((Guidelines) für die Implementierung, Planung, Steuerung und Weiterentwicklung von systematischen Wissensmanagement-Aktivitäten, die speziell für die Bedarfe, Rahmenbedingungen und Kontexte kleiner und mittlerer Unternehmen ausgelegt sind. Die Guidelines werden unter anderem aus den Anforderungen der ISO 30401:2018 Knowledge Management Systems – Requirements abgeleitet. Daher besteht für KMU perspektivisch die Möglichkeit, die WM-Aktivitäten zu einem ISO-Managementsystem weiterzuentwickeln

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